Dabei begann im Juni noch alles relativ normal – ok, bedingt durch den zu warmen Spätfrühling waren alle Pflanzen in ihrer Entwicklung früher dran, blühten doch manche Rhododendren und Hortensien schon Anfang des Monats. Auch die Rosen, die schon im Mai zu blühen begonnen hatten, waren zu Junibeginn in voller Blüte. Erbsen und Ribisel brachten eine gute Ernte, die Weichselernte war sehr gering(reichte gerade für einen Kuchen), und die Kirschen vertrockneten am Baum. Gerade einen halben Kübel Kirschen konnten wir retten. Immer wieder regnete es kurz, gerade genug, um alles schön grün zu halten.
Doch dann kam die Hitze!
Wir und der Garten waren in den 2 Monate Juli / August durch heiße Trockenheit gepeinigt. Von seltenen Regentagen abgesehen, mußten wir täglich frühmorgens gießen. Das genügte zwar zum Überleben, doch viele Pflanzen verdorrten, trugen kaum, oder kleine und weniger Früchte. Einkochen oder einfrieren war nicht!
Unsere 15 Paradeisstauden liefern uns nicht einmal eine Handvoll täglich, von 4 Gurkenpflanzen gab es bisher 2 kleine Früchte. Aus der Unmenge von Bohnenpflanzen konnten wir manchmal Fisolensuppe kochen.
Die meisten Äpfel fielen ab, auch viele Birnen. Einzig die Brombeeren brachten eine gute Ernte und wurden zusammen mit den Aroniabeeren zu Saft verarbeitet. Laura probierte ein neues Rezept für Lavendellikör- ist gelungen.
Doch wir haben es geschafft, den Garten gut über diese Trockenperiode zu bringen. Das meiste hat überlebt, und wir hoffen auf einen feuchten Herbst.
